Name:
Jonas Baker

Geburtsdatum:
24.07.1791

Beschreibung:
großer, athletischer, kräftiger Mann mit braun gebrannter Hautfarbe, kinnlanges, tiefschwarzes, glattes Haar, das er offen trägt und ihm verrucht in die Stirn federt, jadegrüne Augen, lange Wimpern, leicht kantiges Kinn, maskuline Wangenknochen, ab und zu 3-Tage-Bartstoppeln, sonst kein Bart
geweihter Name: Jonais Apan Citlalin = Fluss aus Sternen (Nahuatl, Aztekisch)
Der Fremde lächelte sie an, strich sich verlegen dreinblickend das kinnlange schwarze Haar aus der Stirn. Ihr Herz begann, wild zu schlagen. Sie kam sich winzig vor in Anbetracht der gewaltigen Größe des Unbekannten. Jadefarbene Augen blickten sie unverwandt an, betörten sie, schienen ihre Aufmerksamkeit anzusaugen. Lange Wimpern bewegten sich wie in Zeitlupe, warfen Schatten auf maskuline Wangenknochen. Ein gerader Nasenrücken führte ihren Blick zu einem sinnlichen Mund.

Jonas' Leben
Jonas Baker ist der erste Sohn von dem Azteken Diandro und der Blackfeet Indianerin Sitara Baker. Die ersten 20 Jahre verbringt er als recht verzogener Wildfang in dem sehr wohlhabenden Hausstand der Familie Baker.
Am 24. Juli 1811 wandelt er sich in einen reinblütigen Vampir. Die damit zutagetretende Blutgier und die Begierde drängen ihn, seine Grenzen auszuloten und zu überschreiten. Er verlässt als Tribor seine Familie und bereist die Welt, die ihm seiner Meinung nach zu Füßen liegt.
Zwei ungezügelte Jahre später, im September 1813, beteiligt er sich aus Spaß an der Schlacht auf dem Eriesee zwischen der britisch-indianischen und amerikanischen Flotte. Doch der Kampf auf dem See ist mörderisch, er kämpft auf der falschen Seite in der Unterzahl. Ein gegnerischer Gestaltwandler setzt ihm hart zu, zwingt ihn, sein Leben durch Flucht der Gefahr zu entreißen.
Doch als Jonas sich gewahr wird, dass seine Kräfte nicht ausreichen, um seine schlimmen Wunden zu heilen, ist es bereits zu spät. Er gesteht sich erstmals ein, dass er nicht unsterblich ist und dass er auch als Tribor Konsequenzen tragen muss. Jonas benötigt dringend Blut, um sein Leben zu retten, doch er treibt kraftlos, ohne Orientierung auf dem uferlos erscheinenden See …